Tobias Köhn

Über Tobias Köhn

Er ist ein Abenteurer durch und durch!
In seiner Jugend verfolgte er gebannt die Abenteuer seiner Comichelden, heute lebt er sein eigenes Abenteuer.
Alles begann mit einer Firmenreise nach Rumänien, die ihm eine neue Welt eröffnete.
Seine ganze Jugend lebte er mit einer Angst, einer Leere, die er nicht definieren konnte.

Was er brauchte, war Freiheit.
Freiheit, um sich selbst neu zu entdecken.
Freiheit, um die Vielfalt der Kulturen in anderen Ländern zu entdecken.
Freiheit, um wieder auf das Leben stolz sein zu können, das er lebt.
Also brach er mit allem in seiner Heimat!
Arbeit, Sicherheit, Freunde und Familie und begab sich auf die Reise seines Lebens.
Mit seinem kleinen Suzuki Samurai, den er selbst ausgebaut hat, ging es nach Afrika.
Auf den Weg durch ein ihm unbekanntes Land und fremde Kulturen.
Eine Reise, von der er viel gelernt hat und die noch nicht zu Ende ist.
Eine Reise, die ihm gezeigt hat an sich selbst zu glauben.
Eine Reise, die er mit anderen teilen möchte, damit sie verstehen, was es heißt mit sich selbst unglücklich zu sein!

 


 

„Grundlos ehrlich, perfektionistisch, ziemlich bekloppt wären wohl die drei Adjektive mit denen ich mich beschreiben würde. Pflegeleicht vielleicht auch noch. Jahrgang 1991. Aufgewachsen in Krefeld, Realschulabschluss, Lehre als Elektroniker, feste Stelle.

Mit meinem Vater habe ich Oldtimer restauriert wo ich noch jung und süß war. Einen Fiat 500 Giadinera (Die Gärtnerin – seltene Kombiversion), eine MZ 125/2 von 1956 und einen FK 1250 als ehemalige Feuerwehrversion. Von dieser Zeit ist wirklich erstaunlich viel hängen geblieben. Aufgrunddessen bin nun imstande meine Gurkenschleuder zu reparieren wo es nur nötig ist. Allerdings war ich immer sehr technikaffin.

Mit 17 die ersten Schritte mit Bewegtbild gemacht. Mit einer Sony NEX5 und alten Olympus Objektiven. Natürlich wollten wir damals nur Action Filme machen. Vor einiger Zeit habe ich meine Liebe zur Analog-Fotografie gefunden. Mit einer Olympus OM-1 meines Vaters bin ich immer öfter unterwegs um wertvolle Fotos zu schießen. Viel zu selten in der digitalen Welt.

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2014 konnte ich das erste Mal in ein Abenteuer reinschnuppern. Über meine Firma sind wir nach Rumänien geflogen um mit „Habitat for Humanity“ ein Haus für eine arme Familie zu bauen. Damals ein interessantes Projekt, das mich in eine vollkommen für mich unerforschte Kultur warf. Ein großartiges Erlebnis, auch wenn es nur für eine Woche war. Danach wusste ich, es muss mehr geben. Durch mehrere Zufälle ergab sich die Möglichkeit bei einer Rally mit zu fahren. Ich könnte ein Filmteam von VOX dem Fernsehsender als Fahrer unterstützen und wir würden ein reguläres Team der „Tajik Rally“ begleiten. Ohne überhaupt zu wissen wo Tadschikistan liegt, sagte ich zu.
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Es sollte ein 4 wöchiges, so einprägsames Erlebnis sein, dass ich nicht mehr von dem Gedanken abkam, eine noch größere Reise anzutreten. Ein Sabbatical oder ähnliche Programme in Anspruch zu nehmen war leider aufgrund meines Arbeitgebers nicht möglich, sodass es nur eine Möglichkeit für mich gab. Da ich sowieso großes Interesse daran hatte, mich mit der Filmtechnik eingehender zu beschäftigen, kündigte ich meinen Job. Nun gehe ich meinen eigenen Weg. Wo auch immer er mich hinführen wird.“